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InDesign PDF-Export mit Anschnitt

"Matthias Nietz" (2004-02-10 17:01:22)

Hallo Leute,

ich bin noch ein DTP-Neuling und habe eine Frage zu Anschnitten. Ich habe
eine Seite auf der ein Bild platziert ist. Dieses Bild muss in seiner vollen
Breite auf den Seitenbereich (bis an den Rand), dh. ich kann es für den
Anschnitt nicht über die Seitenbreite hinaus vergrößern, weil ich wirklich
jedes Pixel brauche. Es müßte meines Wissens nach aber ca. 3mm überlappen,
damit der Anschnitt Sinn macht. Gibt es für mein Problem eine Lösung?

Viele Grüße,
Matthias.

Poligrafiemann (2004-02-10 17:12:13)

Ulf Dunkel (2004-02-10 17:12:13)

Hallo Matthias.

> ich bin noch ein DTP-Neuling und habe eine Frage zu Anschnitten. Ich habe
> eine Seite auf der ein Bild platziert ist. Dieses Bild muss in seiner vollen
> Breite auf den Seitenbereich (bis an den Rand), dh. ich kann es für den
> Anschnitt nicht über die Seitenbreite hinaus vergrößern, weil ich wirklich
> jedes Pixel brauche. Es müßte meines Wissens nach aber ca. 3mm überlappen,
> damit der Anschnitt Sinn macht. Gibt es für mein Problem eine Lösung?

Frag´ Dich, ob die Druckerei gewährleisten kann, so genau zu drucken und
zu schneiden, daß Dein Bildmotiv im fertigen Druckwerk tatsächlich
"wirklich jedes Pixel" zeigt.

Wenn die Antwort ja ist, geh´ ans Fenster und warte auf den Kometen. ;-)

--
Bis bald / See you soon / A bientôt / Tot ziens / Ghis revido

Ulf Dunkel - invers Software (www.calamus.net)

"Matthias Nietz" (2004-02-11 09:59:50)

Hab ich mir fast gedacht ;)
Aber es hätte ja sein können, dass es eine Funktion gibt, die es ermöglicht,
dass einfach die letzte Pixelspalte eines bis an den Seitenrand gesetzten
Bildes bis zur Anschnittmarke wiederholt wird. So nach dem Motto (von links
nach rechts):

Pix1-Pix2-Pix3-(Seitenrand/Anschnittmarke1)-Pix3-Pix3-Pix3-(Anschnittmarke2)

Ist das verständlich?

Oder sollte ich das Bild lieber per Hand "weitermalen".

Gruß, Matthias.


>
> Frag´ Dich, ob die Druckerei gewährleisten kann, so genau zu drucken und
> zu schneiden, daß Dein Bildmotiv im fertigen Druckwerk tatsächlich
> "wirklich jedes Pixel" zeigt.
>
> Wenn die Antwort ja ist, geh´ ans Fenster und warte auf den Kometen. ;-)
>
> --
> Bis bald / See you soon / A bientôt / Tot ziens / Ghis revido
>
> Ulf Dunkel - invers Software (www.calamus.net)

"Ulrich Albrecht" (2004-02-11 10:09:47)

>
Pix1-Pix2-Pix3-(Seitenrand/Anschnittmarke1)-Pix3-Pix3-Pix3-(Anschnittm
arke2)
> Ist das verständlich?

Ja ;-)
Kommt aufs Motiv an, beim Himmel kann es gehen, ist aber selten.

> Oder sollte ich das Bild lieber per Hand "weitermalen".
Mit Sicherheit vorzuziehen:

1. Bildfläche vergrößern
2. Mit Stempel-Funktion in Photoshop Bildteile auf die leere Fläche
kopieren

--
Uli

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Publishing
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ingo.dierck@t-online.de (Ingo Dierck) (2004-02-12 13:40:37)

Torben Anschau wrote:

> Es ist wirklich meist der Fall, dass Teile eines Bildes wegfallen können.
> Nur auch ich rechne mit dem Tag, an dem sowas nicht geht, weil bspw. genau
> der Kopf am Rand des Bildes ist.

Ich hatte das mal in einer Gemeindebroschüre: Der Stadtplan (4c-EPS)
sollte genau seitenfüllend auf die Mittelseiten. Leider hatte der
Gestalter keinen Rand vorgesehen.

Die Druckerei weigerte sich schlank, das zu drucken: "Ja, jetzt sagen
Sie mir, macht nix, wenn es ein bißchen beschnitten ist, aber nachher
heißt es, wir hätten zu viel abgeschnitten oder der Druck sei
verrutscht, und dann zahlen Sie nicht. Nönö!"

Lösung: Ich mußte das Bild um ein weniges verkleinern und eine sichtbare
Rahmenkontur anfügen, damit es nicht ins Leere lief. Es sah dann doch
noch ganz gut aus.

Gruß

Ingo
--
Ingo Dierck, dierck & meyer mediengestaltung
mailto:ingo.dierck@addcom.de

ingo.dierck@t-online.de (Ingo Dierck) (2004-02-13 12:52:24)

Matthias Nietz wrote:

> Warum kann meine Druckerei keine mit Indesign (nicht Destiller) erzeugten
PDFs verarbeiten?

Aus InDesign 2 direkt erzeugte PDF sind manchmal für einige Belichter
(und damit meine ich noch nicht mal die technisch veralteten) - nun ja,
ich möchte mal sagen: "ein bißchen zu modern". Ich habe das Gefühl, daß
besonders Transparenzen zuweilen für Schwierigkeiten sorgen. Aber
vielleicht stimmt auch etwas mit meinem Gefühl nicht?

> Warum eignen sich manche Dateiformate (wie JPG) nicht zur Belichtung.

Das kann man so pauschal noch nicht einmal sagen. Oft ist es gerade mit
JPG-Bilddateien (die ja allenthalben auch im Internet unterwegs sind)
so, daß sie eigentlich für andere Zwecke gemacht wurden und daher
vielleicht eine zu niedrige Auflösung aufweisen, im RGB-Farbraum
vorliegen oder zu stark komprimiert sind, was im Druck dann ganz blöd
aussieht. Muß man halt alles erst prüfen, dann können auch JPG belichtet
werden.

> Was ist der unterschied zwischen einer fehlenden und einer unvollständigen
> Schrift...

Ich widerstehe jetzt mal der Versuchung und bringe den nächstliegenden
Kalauer "Eine fehlende Schrift fehlt, während eine unvollständige
Schrift nicht vollständig ist." nicht .

Ich kann mir das so vorstellen, daß beim Öffnen einer Satzdatei (XPress,
InDesign, Calamus [hallo, Ulf!], Pagemaker, Framamaker ...) der Rechner
die benutzte Schrift in seinem Schriftenverzeichnis sucht. Wenn er die
Schriftdatei nicht findet, fehlt ihm eben die Schrift.

Unvollständige Schriften würde ich eher vermuten, wenn Untergruppen in
EPS oder PDF eingebettet sind, man später etwas hinzufügen möchte, aber
gerade der gesuchte Buchstabe nicht eingebettet wurde. Dann ist die
Schrift unvollständig. Schriftdateien können auch beschädigt sein.
Vielleicht gibt es dann eine "unvollständig"-Fehlermeldung?

> Gibt es da gute (und kompakte) Literatur? Etwa "100 Anfängerfehler zum
> Nicht-Nachmachen"?

Hier mitlesen, Programmhandbücher und Hilfe durchaus auch mal ansehen,
Drucker fragen, aus eigenen Fehlern lernen. Bin auch kein "Gelernter"
und habe anfangs viel Extra-Arbeit gehabt, um Fehler wieder auszubügeln.
Jetzt geht es besser.

Gruß

Ingo -- Ingo Dierck, dierck & meyer mediengestaltung
mailto:ingo.dierck@addcom.de

ingo.dierck@t-online.de (Ingo Dierck) (2004-02-16 01:28:30)

Torben Anschau wrote:

> Ärger gibt es, so wie ich es las öfter mit einem bestimmten Verfahren, wie
> die eingebetteten Fonts kodiert werden. Beim Export macht diese PDF
> Library wohl etwas, wo Fonts teilweise als CID integriert werden. Ich hab
> vergessen was das war, hab mir aber behalten, dass selbst neuere RIPs,
> besonders Clones von Adobe PS (Global Graphic etc.) genau damit ein
> Problem haben können. Auch in Workflowprogrammen werden solche Schriften
> offenbar manchmal als fehlend angesehen.

Ja, stimmt. Oft sagt Acrobat, es seien "Doppel-Byte-Schriften".

Dabei kann isch gar keine Japanisch.

Gruß

Ingo -- Ingo Dierck, dierck & meyer mediengestaltung
mailto:ingo.dierck@addcom.de