Re: OS X: FrameMaker -> TeX oder was?
Hallo Thomas,
>Wie siehts denn bei den Druckereien aus? Ich habe schon öfter
gehört,
>dass die Produktionstools und -abläufe exakt auf Quark abgestimmt sind
>und Indesign hier zu großen Problemen führt und umfangreiche
>Investitionen und Einarbeitungen erfordert. Ist das tatsächlich ein
>Thema?
>
Inzwischen werden die Druckereien, die am Ball bleiben größtenteils
ihre
Abläufe auf PDF umgestellt haben. Natürlich gibt es noch die
gestrigen. Aber
damit wird es sicher irgendwann vorbei sein. Die Möglichkeiten, die mit
Indesign im kreativen Bereich hinzugekommen sind, werden gerne benutzt, meist
bedeuten sie eine Vereinfachung des Gestaltungsprozesses. PDF kann diese
abbilden, Quark nicht. Die Investitionen in Indesign sind erheblich geringer
als in Quark, die Einarbeitung relativ gering.
>> Man kann von vielen
>> Verlagen lesen, dass sie umstellen.
>
>z.B. ?
Ich habe sowohl in der Page als auch in der Publishing Praxis entsprechende
Artikel darüber gelesen. Hängengeblieben ist bei mir unter anderem
der
Klettverlag und einige Werbeagenturen. Auch wir in der Satzabteilung einer
Anzeigenzeitung bekommen immer häufiger PDFs oder gar offene Dateien, die
mit
Indesign erzeugt wurden. Auch Zeitungsverlage stellen teilweise auf K4
(Indesign) um.
>Das ist allenfalls ein Problem für Apple, weil die Umstellung auf OS X
>auch die Umstellung auf Quark 6 nach sich zieht. Das könnte ein
>Switcher-Argument werden, mit dem Apple nicht gerechnet hat.
>
Da nun alle DTP-Programme fast nur noch auf OS X laufen bzw. dafür
entwickelt
werden, ist das Argument Usus. Ob Acrobat, Indesign, Photoshop, Illustrator
oder Quark, von nun an heißt es immer OS X. Wahrscheinlich gibt es noch
einige
Zeit Parallelwelten aber irgendwann ist das vorbei.
Torben
Moege der Inhalt wichtiger sein als die Form