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anschau@aol.comkeispem (Torben Anschau) (2003-10-16 10:16:33)

>Soweit ich weiß, kann von den genannten Programmen nur Photoshop einen
>(kleinen) Nutzen aus einem Mehrprozessorsystem ziehen.
>
>Ciao, Erich
>

Das ist richtig, aber meines Wissens können verschiedene Programme dann auf
unterschiedlichen Prozessoren bearbeitet werden, also einer für die Anwendungen
und einer fürs Windows und Rest, oder die Anwendungen verteilt, Photoshop auf
beiden, Indesign auf dem anderen und Illustrator auf dem ersten oder geht das
so nicht?

Torben

Moege der Inhalt wichtiger sein als die Form

Poligrafiemann (2003-10-16 13:16:42)

"Erich Brandt" (2003-10-16 13:16:42)

>> Soweit ich weiß, kann von den genannten Programmen nur Photoshop
>> einen (kleinen) Nutzen aus einem Mehrprozessorsystem ziehen.
>>
> Das ist richtig, aber meines Wissens können verschiedene Programme
> dann auf unterschiedlichen Prozessoren bearbeitet werden, also einer
> für die Anwendungen und einer fürs Windows und Rest, oder die
> Anwendungen verteilt, Photoshop auf beiden, Indesign auf dem anderen
> und Illustrator auf dem ersten oder geht das so nicht?

Ich fürchte nicht, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

Die Software müßte einen "Schalter" haben, ähnlich einer Grafikkarte für
Mehrmonitor-Modus. Photoshop nutzt den zweiten Prozessor automatisch,
nicht konfigurierbar; die anderen Teile eben nicht.

Aber wie gesagt, vielleicht kann uns ja irgendwer konkreter aufklären.

Ciao, Erich

Martin Gerhard (2003-10-16 13:49:45)

Erich Brandt schrieb:
>>> Soweit ich weiß, kann von den genannten Programmen nur Photoshop
>>> einen (kleinen) Nutzen aus einem Mehrprozessorsystem ziehen.
>>>
>> Das ist richtig, aber meines Wissens können verschiedene Programme
>> dann auf unterschiedlichen Prozessoren bearbeitet werden, also einer
>> für die Anwendungen und einer fürs Windows und Rest, oder die
>> Anwendungen verteilt, Photoshop auf beiden, Indesign auf dem anderen
>> und Illustrator auf dem ersten oder geht das so nicht?
>
> Ich fürchte nicht, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
>
> Die Software müßte einen "Schalter" haben, ähnlich einer Grafikkarte für
> Mehrmonitor-Modus. Photoshop nutzt den zweiten Prozessor automatisch,
> nicht konfigurierbar; die anderen Teile eben nicht.
>
> Aber wie gesagt, vielleicht kann uns ja irgendwer konkreter aufklären.

Naja, nur insofern, dass ich hier gerade an einem G4 500 Dual unter OS X
arbeite. Laut CPU-Monitor werden die Prozessoren von allen laufenden
Prozessen (User, System und andere) gemeinsam benutzt. Der CPU-Monitor
benötigt natürlich selbst CPU-Leistung.

Die anfallenden Rechenaufgaben werden in kleinen Häppchen abgearbeitet.
Das OS verteilt diese Aufgaben auf die Prozessoren. Die Architektur des
Bords mit seinen diversen Controllern ist zuständig für den Zugriff der
Prozessoren auf gemeinsame Resourcen, wie Hauptspeicher und Datenbus.

Photoshop hat tatsächlich einige Funktionen, insbesondere Filter, die
für Dual-Prozessor-Rechner optimiert wurden. Dafür sind besondere
Bibliotheken im Lieferumfang enthalten.

Eine Aufteilung eines Dual-Rechners wie oben beschrieben (1 CPU PS, 1
CPU OS o. ä.) erscheint nicht effektiv; eine gleichmäßige Auslastung der
beiden CPUs wäre dadurch ausgeschlossen.

Gruß
Martin
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Andreas Bischoff (2003-10-16 19:26:11)

/* Fup auf: Erich Brandt - de.comp.text.dtp */

>>> Soweit ich weiß, kann von den genannten Programmen nur Photoshop
>>> einen (kleinen) Nutzen aus einem Mehrprozessorsystem ziehen.
>>>
>> Das ist richtig, aber meines Wissens können verschiedene
>> Programme dann auf unterschiedlichen Prozessoren bearbeitet
>> werden, also einer für die Anwendungen und einer fürs Windows und
>> Rest, oder die Anwendungen verteilt, Photoshop auf beiden,
>> Indesign auf dem anderen und Illustrator auf dem ersten oder geht
>> das so nicht?
>
> Ich fürchte nicht, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

Doch das geht - zumindest unter Win2000 - über den Taskmanager, bei
dem man jedem laufenden Dienst Prioritäten und Prozessor-
zugehörigkeiten festlegen kann.

> Die Software müßte einen "Schalter" haben, ähnlich einer
> Grafikkarte für Mehrmonitor-Modus. Photoshop nutzt den zweiten
> Prozessor automatisch, nicht konfigurierbar; die anderen Teile
> eben nicht.

Den "Schalter" braucht kein Programm.

> Aber wie gesagt, vielleicht kann uns ja irgendwer konkreter
> aufklären.

HTH,
Andreas

--
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